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<pre>Dem großen Ziel der norddeutschen Gäste sollte es in jedem Falle entgegenkommen, dass am Samstag auch der Hausherr vor einer richtungsweisenden Begegnung steht: In derartigen Endspielen fällt erfahrungsgemäß schließlich vor allem die psychische Komponente entscheidend ins Gewicht.  <p> Fällt es jedoch schon ziemlich schwer, den Langweiler bei den abstiegsbedrohten Rheinhessen als ein glaubwürdiges Erfolgserlebnis zu verkaufen, war dann auch nach dem jüngsten 2:1 gegen die Berliner Hertha lediglich das Ergebnis für ein paar sich verhalten aufhellende Mienen gut.  <p>  Verbessert werden muss definitiv die Auswärtsbilanz. Diese ist mit zwei Punkten und ebenso vielen geschossenen Toren schlichtweg miserabel. <p> Kein Wunder beim konzept- und ideenlosen Auftreten der Gladbacher. Die Fohlen versuchen zwar den Ball hoch zu gewinnen, was immer wieder gut gelingt, doch wirklich gute Chancen sind eher Mangelware und überwiegend folgten überhastete Schüsse. <p>  Überdies dürfte der schon in Köln mächtig unter Strom stehende Lewandowski nun auch gegen den VfB wieder als eine verdammt heiße Nummer zu erwarten sein: Dem polnischen Goalgetter fehlt nur noch eine Bude, um bereits zum dritten Mal in Folge die Marke von 30 Saisontreffern zu knacken.  </pre>


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<pre>Weil den bayrischen Schwaben dies mit fortschreitender Saisondauer immer weniger gelingt, durften Statistiker in den letzten acht Partien lediglich ein Erfolgserlebnis notieren; insgesamt wurden in diesem Zeitraum nur fünf von möglichen 24 Punkten geholt.  <p> Die Abgänge der Kreativspieler Vincenzo Grifo (zu Borussia Mönchengladbach) und Maximilian Philipp (nach Dortmund) wiegen schwer und waren bislang in jedem Spiel deutlich zu bemerken. Alternativen haben sich noch keine herauskristallisiert.  <p>  Ob es in Hannover nun ähnlich ruppig zur Sache gehen wird? Vielleicht! <p> Viel Zeit zum Hadern mit der zweiten 0:3-Heimklatsche in Folge haben die „Fohlen“ aber ohnehin nicht. <p>  Die Niedersachsen liegen in der Tabelle derzeit auf dem vorletzten Platz und sind laut Formtabelle mit einem Sieg und einem Unentschieden aus den letzten fünf Spielen das drittschlechteste Team der Liga — lediglich Nürnberg und Augsburg waren noch schlechter.  </pre> 


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<pre> Da sich die Eintracht zudem bei den letzten drei Partien gegen Teams aus dem untersten Tabellendrittel schadlos hielt, dürfte nun vieles für eine Fortsetzung des Höhenfluges sprechen. Wir gehen davon aus, dass der jüngst eroberte Champions-League-Startplatz auch das anstehende Auswärtsspiel übersteht.  <p> Die Wettfreunde gehen davon aus, dass die wiedererstarkten Gladbacher gegen auswärtsschwache und verletzungsgeplagte „Knappen“ nichts anbrennen lassen werden und sie einen weiteren Schritt Richtung Europapokal-Plätze machen wollen.  <p>  Der FC Bayern kann am 15. Spieltag ein wichtiges Zwischenziel dieser Saison bereits vorzeitig klar machen – und zwar den Herbstmeister-Titel. <p>  Stattdessen verbuchte die Eintracht seither in zehn Liga-Auseinandersetzungen fünf Dreier. Fünf weitere Partien innerhalb dieses Zeitraums endeten ohne Sieger. <p>  Seitdem konnten sich die Fans über 16 Treffer in den bisherigen sechs Heimspielen der Rückrunde freuen.  </pre>


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<pre> „Einfache Auswärtsspiele gibt es nicht. Aber auch da werden diese Möglichkeiten kommen. Man kann sie auch dort besser ausspielen. Das hoffe ich.“  <p> Wie das jüngste 0:3 auf Schalke erahnen lässt, trug die Mannschaft dann allerdings doch auch mit ein paar eigenen Versäumnissen zu der misslichen Lage bei: Zuletzt ließen die Auftritte regelmäßig die nötige Konstanz vermissen, um den Sprung in gesicherte Gefilde zu vollführen.   <p> Dementsprechend tendieren die Buchmacher trotz der aktuellen Unform der Eintracht zu einem Sieg der „SGE“. Auch wir glauben nicht, dass die Hannoveraner ihre Krise in Frankfurt beenden werden und erwarten uns einen ähnlich starken Auftritt des Hütter-Teams wie in der Europa League. <p>  für den Klassenerhalt sollte die Tormaschine aber schön langsam angewofen werden — am besten schon gegen Schalke. Die Wettanbieter sind davon aber nicht überzeugt, sie sehen die „Königsblauen“ für den Auftakt ganz klar in der Favoritenrolle.  <p> Dabei hätte die Partie auch eine ganz andere Richtung nehmen können. Die Gladbacher hatten nämlich einige gute Einschussmöglichkeiten, vergaben diese aber.  </pre>


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<pre> Bild: Einer der Favoriten für den ersten Rausschmiss: Lilien-Coach Norbert Meier (m.)  <p> Video: Markus Weinzierl über das aberkannte Siegtor beim 1:1 gegen den HSV. (Quelle: Youtube/SPOX)  <p>  Dank der aktuellen Miniserie mutet der Vorsprung auf die kritische Zone momentan zwar noch komfortabel an; weil an diesem Wochenende jedoch auf jeden Fall ein paar Verfolger an Punkte kommen, droht von diesem Polster bis zum Anpfiff nicht mehr allzu viel übrig zu bleiben. <p>  Im Vergleich zur ersten Halbzeit konnten die „Fohlen“ nach dem neuerlichen Rückstand keinen Sturmlauf mehr starten. Im Gegenteil: Nach einem Patzer von Sommer traf Höler in der Nachspielzeit zum 3:1.  <p> Frankfurt holte aus den letzten fünf Spieltagen mit vier Siegen und einem Remis 13 von 15 möglichen Punkten. Fast noch unglaublicher ist das Torverhältnis aus diesen Spielen: 16:3!  </pre>


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